Der Blick auf den Spielplan ließ einiges erwarten: Lauter Spitzenspiele, jedenfalls in Anbetracht der noch recht frischen Bundesliga-Tabelle. Doch wie es manchmal so ist mit dem Spitzenspielen: Sie halten nicht immer alles, was sie versprechen. 

Bielefeld – Bayern 

Wer kann die Bayern aufhalten lautet die allwöchentliche Frage in der Bundesliga. „Hoffenheim“, lautete zuletzt die Antwort, nachdem die TSG den Rekordmeister mit einem überragenden Auftritt von Stürmer Andrej Kramaric mit 4:1 nach Hause geschickt hatte. Eine Zeitenwende? Dafür hätte Aufsteiger Bielefeld heute ein ähnliches Kunststück vollbringen müssen. Bei der gut in die Saison gestarteten Arminia startete jedoch der Rekordmeister erstmal gut und ging durch Thomas Müller (8. Minute) in Führung. Lewandowski (28./45.+1) und wieder Müller (51.) machten die Nummer für den Meister klar, Doan gelang dann der Ehrentreffer für die Gäste (58.), ehe Tolisso (71.) den alten Abstand wiederherstellte. Wieder 4:1, dieses Mal aber erwartungsgemäß für die Bayern – eine Zeitenwende in der Bundesliga wird es vorerst wohl nicht geben.  

Hoffenheim – Dortmund 

Was hätte zum Beispiel die Partie der TSG Hoffenheim gegen Borussia Dortmund nicht alles bringen können? Aber vielleicht muss man in dieser Saison bescheidener sein, dachte man angesichts eines eher ereignisarmen Spiels. Vielleicht hätte ein Unentschieden für den immer noch frischen Trainer Sebastian Hoeneß ja schon ein Erfolg sein können. Doch kaum hatte man sich an diesen Gedanken gewöhnt, erinnerte Marco Reus daran, was in dieser Dortmunder Mannschaft steckt. In der 75. Minute scheitert der BVB-Kapitän noch sehr aussichtsreich an Hoffenheim-Keeper Baumann. Doch eine Minute später schiebt Reus nach Vorlage im Strafraum von Haaland ein. Das reicht für den BVB-Auswärtssieg.

Der Kapitän macht’s: Marco Reus (rechts) erzielte das entscheidende Tor gegen Hoffenheim

Augsburg – Leipzig  

Wenn von Effizienz die Rede ist, dann darf man…