Forschungsergebnisse
Ist Sachsen wirklich Hochburg der Rechtsextremen?

Teilnehmer stehen bei einer Kundgebung der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung auf dem Neumarkt in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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Sachsen ist wiederholt als vermeintliche Hochburg der Rechtsextremen in die Schlagzeilen geraten. Experten haben das nun in einem Buch beleuchtet und stellen die Lage differenzierter dar.

Sachsen kann nach Ansicht von Wissenschaftlern nicht uneingeschränkt als Hochburg des Rechtsextremismus gesehen werden.

In einigen Bereichen lasse sich das klar verneinen, sagte Maximilian Kreter, Doktorand am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung der Technischen Universität Dresden, der Deutschen Presse-Agentur. Am Freitagvormittag wird dort im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) das Buch «Sachsen – eine Hochburg des Rechtsextremismus?» mit Beiträgen verschiedener Experten vorgestellt.

Kreter zufolge sind Ergebnisse der Untersuchungen nicht leicht auf einen Nenner zu bringen. «Bei den rechtsextremistischen Einstellungen in der Bevölkerung lässt sich nach den Ergebnissen von Gert Pickel und Alexander Yendell kein nennenswerter Unterschied bezüglich der Verbreitung in Sachsen im…