Es soll modernisiert werden
Bahn präsentiert Ergebnisse für ICE-Strecke Augsburg-Ulm

Ein ICE fährt auf der Bahnstrecke Augsburg-Ulm. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Die Strecke Ulm-Augsburg ist ein Sorgenkind der Deutschen Bahn. Sowohl ICE-Züge als auch Regionalbahnen werden dort ausgebremst. Nun soll modernisiert werden. Die Fronten sind allerdings verhärtet.

Die Deutsche Bahn will den Ausbau der ICE-Strecke Augsburg-Ulm auch in der Corona-Krise vorantreiben. Deswegen will der Konzern heute in Augsburg die ersten Planungsergebnisse vorstellen.

Anfang 2019 hatte die Bahn die Planung für das voraussichtlich etwa zwei Milliarden Euro teure Schienenprojekt begonnen. Die Strecke steht als «vordringlicher Bedarf» im Bundesverkehrswegeplan 2030.

Insbesondere die Streckenführung zwischen den beiden benachbarten Großstädten ist heftig umstritten. Etliche Kommunalpolitiker aus Schwaben befürchten, dass durch den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke der Regionalverkehr abgehängt werden könnte. Sie verlangen daher einen Ausbau der bestehenden, bereits mehr als 160 Jahren alten Strecke. Andere befürworten den Bau einer kompletten neuen Trasse parallel zur Autobahn 8 (München-Stuttgart).