Supreme Court, Coronavirus, Verschwörungsmythen: Trump und Biden haben in ihren separaten Bürger-Frage-Runden zu allerhand Themen Stellung bezogen – oder laut geschwiegen. Fünf Schlüsselmomente aus dem TV-Fernduell.

Dieses mal waren Donald Trump und Joe Biden nicht nur inhaltlich meilenweit voneinander entfernt, sondern auch räumlich: Etwa 1600 Kilometer liegen zwischen dem National Constitution Center in Philadelphia und Pérez Art Museum in Miami – jenen Schauplätzen, an denen sich Biden und Trump (auch) dem Publikum vor Ort Rede und Antwort gestanden haben. Zur selben Zeit, allerdings separat voneinander und auf unterschiedlichen TV-Sendern. Noch vor zwei Wochen teilten sich die Präsidentschaftskandidaten eine Bühne, bei ihrem ersten TV-Duell, das sich kaum als Debatte bezeichnen ließ.

Seitdem ist viel passiert: Der Amtsinhaber wurde wegen einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus behandelt, weshalb der zweite Schlagabtausch mit seinem Herausforderer von den Demokraten zunächst virtuell stattfinden sollte. Trump lehnte das ab, eines kam zum anderen – und die Kandidaten lieferten sich schließlich ein Fernduell. Das zweite und letzte direkte Aufeinandertreffen soll am 22. Oktober steigen.

Dennoch kam es bei aller Distanz zwischen den parallelen Bürger-Frage-Runden zu kleineren Krawallen, wobei sich Biden wesentlich präsidialer präsentierte als der Präsident (unsere ausführliche Analyse des Fernduells lesen Sie hier). Was ist inhaltlich hängen geblieben? Fünf Schlüsselmomente des Abends:

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