Vor Gott und dem Coronavirus sind alle Menschen gleich. Eigentlich. Denn im Zusammenhang mit dem Krankheitserreger hängt natürlich viel davon ab, wie gesund man ohnehin ist und wie es um die Immunabwehr steht. Bei „CR7“ geht es offenbar um mehr.

Cristiano Ronaldo hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Das an sich ist schon einmal eine traurige Angelegenheit. Und selbst Fußballfans, die den bei Juventus Turin unter Vertrag stehenden Superstar nicht ganz so sexy finden, dürften ihm schnelle Genesung wünschen. Doch traurig ist überdies, wie der 35-Jährige mit der Ansteckung umgegangen ist.

Ein neuer Zustand der Erregung 

Die Gesundheitsbehörde in Turin stimmte zu, dass Ronaldo trotz seiner Infektion mit dem Flugzeug von Lissabon nach Italien zurückkehren konnte. Zuvor hatte die ohnehin schon chronisch erregte italienische Presse einen neuen Zustand der Erregung erreicht, als die Meldung des positiven Coronatests Ronaldos bestätigt wurde. Einzig der „Corriere dello Sport“ stellte nüchtern fest: „Er ist ein Mensch wie wir.“

Das war, wie schon die Reisetätigkeit des Sportlers zeigte, eine Falschmeldung. Denn eigentlich hätte Ronaldo seine Quarantäne in Lissabon aushalten müssen. Der Kicker war noch beim 0:0-Unentschieden gegen Frankreich in Paris mit dabei, am darauffolgenden Dienstag im Länderspiel gegen Schweden allerdings schon nicht mehr.

Die Rückkehr des begnadeten Kickers: Ronaldos Ankunft auf dem Flughafen Caselle in Turin

Stattdessen grüßte Ronaldo in den sozialen und sonstigen Medien wie üblich gutgelaunt seine Fans. Daumen nach oben, alles in Ordnung, mir geht es gut, signalisieren solche Bilder. Dass daheim in Italien nicht nur die Liga, sondern gerade das ganze Land wieder intensive Bekanntschaft mit dem Coronavirus macht, blieb da außen vor. Und wie so oft im Leben des portugiesischen Superkickers sind nicht alle einverstanden mit seinem Verhalten.

„Ich glaube schon“

Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora dürfte also…