Seit Wochen stocken die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien darüber, wie ihre Beziehungen künftig aussehen sollen. Nun bereitet Großbritanniens Premierminister Boris Johnson die Wirtschaft seines Landes auf einen harten Brexit vor. Sollte die EU ihren Ansatz in den Verhandlungen nicht grundlegend ändern, werde es einen Brexit ohne Handelsabkommen geben, sagte Johnson. Die EU verhandele nicht ernsthaft. Sein Land müsse sich deswegen ab Januar 2021 auf eine neue Situation einstellen.

Ende des Jahres läuft die Übergangszeit aus, in der Großbritannien noch EU-Regeln anwendet. Über die künftigen Beziehungen wird momentan verhandelt, bislang aber ohne Ergebnis. Johnson hatte zuletzt eine Frist bis zum 15. Oktober für eine Einigung gesetzt.

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