Wegen Buchungseinbruch
Ryanair streicht Winterflugplan zusammen

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Ryanair nur noch mit rund 38 Millionen Fluggästen. Foto: Daniel Karmann/dpa/dpa-tmn

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Die Corona-Pandemie macht dem Billigflieger Ryanair weiterhin zu schaffen. Von November bis März sollen voraussichtlich nur rund 40 Prozent so viele Flüge angeboten werden wie im vergangenen Winter.

Europas größter Billigflieger Ryanair streicht seinen Winterflugplan wegen der verschärften Reisebeschränkungen in der Corona-Krise weiter zusammen.

Von November bis März werde Ryanair voraussichtlich nur rund 40 Prozent so viele Flüge anbieten wie im vergangenen Winter, teilte das irische Unternehmen in Dublin mit. Bisher hatte das Management rund 60 Prozent angepeilt. Ryanair begründete die Kürzung damit, dass sich der Rückgang der Ticketbuchungen für November und Dezember verschärft habe. Ryanair hatte das Flugprogramm schon für Oktober auf 40 Prozent zusammengestrichen.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März rechnet Konzernchef Michael O’Leary wegen der Folgen der Pandemie jetzt nur noch mit rund 38 Millionen Fluggästen. Sollte es im Winter weitere Lockdowns in der EU geben, könnte die Zahl noch geringer ausfallen, hieß es. Im…