Trotz neuer Appelle
Gefechte in Berg-Karabach dauer an

Ein Mann betrachtet die Überreste von Häusern, die durch armenischen Artilleriebeschuss zerstört wurden. Foto: Uncredited/AP/dpa

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Moskau und Ankara fordern die Einhaltung der Waffenruhe. Die verfeindeten Länder Armenien und Aserbaidschan führen ihren Konflikt dennoch weiter.

Ungeachtet neuer Appelle aus Russland und der Türkei zur Einhaltung der Waffenruhe dauern die Gefechte in der Konfliktregion Berg-Karabach im Südkaukasus an.

Armenien meldete am Morgen einen «massiven Beschuss» im Norden und Südosten der Region und machte dafür Aserbaidschan verantwortlich. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der armenischen Hauptstadt Eriwan war die Lage in der Nacht «relativ stabil».

Aserbaidschan sprach dagegen von einer «angespannten Situation» in den Nachtstunden. Armenische Streitkräfte hätten versucht, aserbaidschanische Soldaten aus verschiedenen Richtungen an der Frontlinie anzugreifen, teilte das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Baku mit. Armenien habe dabei «schwere Verluste» erlitten. Diese Angaben lassen sich nicht von unabhängiger Seite überprüfen.