Nach Twitter und Facebook
Auch Youtube geht gegen QAnon-Verschwörungstheorien vor

Die zentrale Behauptung der QAnon-Anhänger ist, dass es eine Verschwörung gegen US-Präsident Donald Trump in den tieferen Schichten des US-Regierungsapparats gebe. Foto: Matt Rourke/AP/dpa

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Twitter hatte bereits im Juli QAnon-Anhänger ausgesperrt und mehrere Tausend Accounts blockiert. Facebook zog Anfang Oktober nach und nun folgt auch Youtube. Googles Videoplattform will künftig mehr Inhalte von QAnon entfernen.

Nach Twitter und Facebook verschärft auch Youtube sein Vorgehen gegen die Verschwörungstheorien-Bewegung QAnon. Googles Videoplattform kündigte am Donnerstag an, dass künftig mehr Inhalte mit Verschwörungstheorien entfernt werden sollen, mit denen Gewalt gerechtfertigt werde. Dabei verwies Youtube in dem Blogeintrag ausdrücklich auf QAnon.

Die zentrale Behauptung der QAnon-Anhänger ist, dass es eine Verschwörung gegen US-Präsident Donald Trump in den tieferen Schichten des US-Regierungsapparats gebe. Außerdem behaupten sie oft, prominente Politiker der Demokratischen Partei in den USA ließen sich mit Hormonen behandeln, die aus dem Blut von Kindern gewonnen würden. Ein Strang davon war die «Pizzagate»-Theorie, die dazu führte, dass Ende 2016 ein bewaffneter Mann in eine Pizzeria in Washington stürmte, um dort angebliche gefangen gehaltene…