Bisher gibt es in Deutschland keinen einheitlichen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln. Während in Bayern bei Missachtung der Maskenpflicht 250 Euro fällig werden, kommt man in vielen Ländern deutlich günstiger davon. Ein Überblick.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen in Deutschland haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch über eine einheitliche Verschärfung der Corona-Regeln beraten. Die Höhe von Bußgeldern bei Verstößen gegen jene Regeln liegt jedoch nach wie vor weitgehend in der Verantwortung der einzelnen Bundeländer. Bislang hatten sich Merkel und die Ministerpräsidenten unter anderem darauf geeinigt, dass bei der Angabe falscher persönlicher Daten – zum Beispiel bei einem Restaurantbesuch – ein Bußgeld von mindestens 50 Euro drohen soll.

Bei der Durchsetzung der Maskenpflicht, wird es jedoch von Land zu Land unterschiedlich teuer. Dabei ist die Mehrheit der Deutschen laut der aktuellen „YouGov-Umfrage“ für ein bundeseinheitliches Bußgeld von 250 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in der vergangenen Woche in mehreren Interviews eine einheitliche Strafe von 250 Euro bei Missachtung der Maskenpflicht gefordert.

Die Corona-Bußgelder im Überblick:

Baden-Württemberg: Für Maskenverweigerer etwa in Geschäften, Restaurants oder Freizeitparks gilt ein Bußgeld von mindestens 50 Euro. In Gaststätten müssen Besucher eine Maske tragen, wenn sie…