Bundesgerichtshof
Youtube muss Nutzerdaten wohl nicht an Filmfirmen geben

Der Bundesgerichtshof verhandelt über Auskunftspflicht von YouTube. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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Die Videoplattform Youtube muss das Verfolgen von Raubkopierern höchstwahrscheinlich nicht durch die Herausgabe von Nutzerdaten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder IP-Adresse ermöglichen.

Die Videoplattform Youtube muss das Verfolgen von Raubkopierern höchstwahrscheinlich nicht durch die Herausgabe von Nutzerdaten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder IP-Adresse ermöglichen.

Das zeichnete sich in einer Verhandlung des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe ab. Das Urteil soll in den nächsten Wochen oder Monaten verkündet werden. (Az. I ZR 153/17)

Geklagt hat der Filmverleiher Constantin. Er will Schadenersatz von drei Nutzern, die 2013 und 2014 die Kinofilme «Parker» und «Scary Movie 5» bei Youtube eingestellt hatten. Dort wurden sie tausendfach abgerufen. Aber die Verantwortlichen verbergen sich hinter Decknamen. Und anders als in Internet-Tauschbörsen hinterlassen Nutzer auf Plattformen wie Youtube nicht sichtbar ihre IP-Adresse.