Podcast

„Die Stunde Null“
„Trump ist beratungsresistent.“ Sagt Top-Manager Martin Richenhagen, der es versucht hat

Der Kölner Martin Richenhagen war verbeamteter Religionslehrer und Dressurreiter, bevor er in die Wirtschaft ging. Seit 2004 arbeitet er für AGCO in Georgia, einen der größten Traktorenhersteller der Welt. Als Vorstandschef verdient er 10 bis 12 Millionen Dollar im Jahr. Der US-Bürger ist Chairman der Deutsch-Amerikanischen Handelskammern.

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Martin Richenhagen leitet als Deutscher einen US-Weltkonzern und gehörte sogar einem Beratergremium von Präsident Donald Trump an. Dem stellt Richenhagen im Podcast ein verheerendes Zeugnis aus – fürchtet aber, dass er trotzdem wiedergewählt werden könnte.

Als Donald Trump 2016 zum Präsidenten der USA gewählt wurde, da wollte auch Martin Richenhagen ihm eine Chance geben und wurde sogar Mitglied in einem seiner Beratergremien. Richenhagen ist ein Manager, dessen Stimme in Amerika etwas zählt: Der 68-Jährige ist seit 16 Jahren Vorstandschef des US-Landmaschinenherstellers AGCO, eines Weltkonzerns mit 20.000 Mitarbeitern und neun Milliarden Dollar Umsatz. Jetzt, wenige Wochen vor der Präsidentenwahl in den USA, stellt Richenhagen Trump ein vernichtendes Zeugnis aus: „Trump ist weder gebildet noch übermäßig intelligent und auch nicht gut informiert“, sagt der Manager im Podcast „Die Stunde Null“ (Hier direkt reinhören). 

Der Präsident…