Konjunktur
Institute: Wirtschaftliche Erholung verliert an Fahrt

Ein Mitarbeiter fährt mit einem Gabelstapler an neuen Holzpaletten vorbei. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa

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Voraussichtlich erst in einem guten Jahr dürfte die Wirtschaft das gleiche Niveau wie vor der Krise erreicht haben, schätzen Fachleute. Doch bis zu einer normalen Auslastung dürfte es deutlich länger dauern.

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen nach den Einbrüchen in der Corona-Krise mit einem längeren Aufholprozess der deutschen Wirtschaft.

Das Vorkrisenniveau werde voraussichtlich erst Ende 2021 erreicht, heißt es in der am Mittwoch vorgelegten Herbstprognose. Erst Ende 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder normal ausgelastet sein. Das größte Risiko für die Prognose bleibe der ungewisse Pandemieverlauf. Die Infektionszahlen in Deutschland sind zuletzt stark gestiegen.

Die Corona-Krise hinterlässt laut Prognose deutliche Spuren in der Wirtschaft und treffe diese härter als noch im Frühjahr angenommen. Die Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen nun für das Jahr 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 5,4 Prozent. Anfang April hatten die Institute damit gerechnet, dass das BIP in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpft. Dies…