Förderung von Ökostrom
EEG-Umlage wäre drastisch gestiegen

Windräder und ein Strommast stehen in Erkelenz. Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wäre im nächsten Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen – allerdings hat die Bundesregierung bereits eine Deckelung angekündigt. Foto: David Young/dpa

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Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms ist ein wichtiger Bestandteil des Strompreises. Sie wäre im kommenden Jahr explodiert – hätte die Bundesregierung nicht gegengesteuert. Aber reicht das aus?

Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wäre im nächsten Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen – allerdings hat die Bundesregierung bereits eine Deckelung angekündigt.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wäre die EEG-Umlage 2021 sonst von derzeit rund 6,8 Cent je Kilowattstunde auf rund 9,6 Cent gestiegen. Dies wäre ein Anstieg von rund 40 Prozent gewesen, wie Insider berichteten.

Die Betreiber der großen Stromnetze wollen die rechnerische Höhe der EG-Umlage für das kommende Jahr am Donnerstag bekanntgeben. Damit die Strompreise nicht stark ansteigen, hatte die Bundesregierung bereits beschlossen, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde begrenzt wird und im Jahr 2022 auf 6,0 Cent.