Angesichts steigender Infektionszahlen in Deutschland beraten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch im Kanzleramt über eine einheitliche Verschärfung der Corona-Regeln. Die Verhandlungen verlaufen zäh, jedoch dringen im Laufe des Abends immer mehr Beschlüsse nach außen, die dem SPIEGEL bestätigt worden sind.

In Städten und Gegenden mit stark steigenden Corona-Zahlen soll es künftig generell eine Sperrstunde um 23.00 Uhr in der Gastronomie geben. Dies soll ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelten.

In Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche werden private Feiern künftig generell zudem auf maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt.

Bleibt der Wert der Neuinfektion über zehn Tage hinweg so hoch, dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zu privaten Feiern treffen.

Ab einer Inzidenz von 35, also 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern, soll eine ergänzende Maskenpflicht gelten, und zwar dort, wo Menschen nahe zusammenkommen und über einen längeren Zeitraum.

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