Stillstand im Brexit-Streit – Nun reden wieder die Chefs

Boris Johnson will am Mittwoch direkt mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über den angestrebten Handelspakt sprechen. Foto: Frank Augstein/AP/dpa

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Eigentlich sollte bis zu diesem Donnerstag ein Handelsabkommen der EU mit Großbritannien stehen. Das gilt als ausgeschlossen. Wie kommt man aus der Sackgasse raus?

Die äußerst zähen Verhandlungen über einen EU-Handelspakt mit Großbritannien werden wieder Chefsache: Der britische Premierminister Boris Johnson will am Mittwoch mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sprechen.

Denn am Donnerstag läuft sein Ultimatum für eine Einigung aus und Johnson sieht die Gespräche nun in einem «kritischen Stadium». Die EU vermisst indes immer noch entscheidende Fortschritte. Beide Seiten wollen noch vor Jahresende ihre wirtschaftlichen Beziehungen nach dem Brexit vertraglich regeln, um Zölle und Handelshemmnisse abzuwenden. «Ein Abkommen liegt im Interesse aller», bekräftigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag. Die EU sei geeint im Bestreben, dies trotz der Kürze der Zeit noch zu erreichen. Doch müsse man sich auch auf den Fall einstellen, dass dies nicht gelinge.

Denn bei den wichtigsten Streitfragen treten…