Das Skelett eines Allosaurus ist in Paris für mehr als drei Millionen Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus Drouot via Twitter mitteilte, wurde mit 3,07 Millionen Euro der Schätzpreis von 1 bis 1,2 Millionen Euro deutlich überschritten.

Der Startpreis der Verhandlung lag bei einer Million Euro. Angaben zum Käufer machte das Auktionshaus nicht.

Das zehn Meter lange und 3,5 Meter hohe Skelett des Raubsauriers, der dem Tyrannosaurus rex ähnlich sieht, ist nach Angaben des Auktionshauses mehr als 150 Millionen Jahre alt. Es wurde 2016 im US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming gefunden.

70 Prozent der Knochen sind vorhanden, was eine ungewöhnlich hohe Vollständigkeit eines Skeletts darstellt. Laut Auktionshaus gebe es weltweit nur ein vergleichbares Exemplar. Dieses wird im naturgeschichtlichen Museum von New York aufbewahrt und ist 9,7 Meter lang.

Experten sehen Versteigerungen kritisch

Erst Anfang des Monats war das Skelett eines Tyrannosaurus rex in New York für einen Rekordpreis von 31,8 Millionen Dollar (etwa 27 Millionen Euro) verkauft worden. Viele Experten sehen die Versteigerung von wissenschaftlich wertvollen Skeletten kritisch.

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