IWF-Prognose
Weltwirtschaft verkraftet Corona-Schock doch besser

Container im Hamburger Hafen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

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Fabriken standen still, Einkaufscenter waren leer, die Menschen bangten teilweise um ihre Jobs: Die Corona-Pandemie macht der Wirtschaft auch weiterhin zu schaffen. Der Einbruch kommt aber weniger dramatisch als befürchtet.

Die Weltwirtschaft dürfte den Corona-Schock nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) etwas besser verkraften als zunächst befürchtet. In diesem Jahr sei mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund 4,4 Prozent zu rechnen, hieß es in einer neuen IWF-Prognose.

Damit hebt der Währungsfonds seine Vorhersage vom Juni um 0,8 Prozentpunkte an. «Wir gehen von einer etwas weniger heftigen, aber immer noch tiefen Rezession aus», erklärte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath.

Dank beispielloser Konjunkturhilfen und geldpolitischer Unterstützung hätten die großen Volkswirtschaften die Folgen der Corona-Krise im zweiten Quartal besser bewältigt als angenommen, so Gopinath. Eine Wiederholung einer «Finanzkatastrophe» wie während der letzten großen Weltwirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 habe dadurch bislang verhindert werden können. Allerdings bleibt der Ausblick…