Es tut sich zu wenig
«Schulgipfel»: Bildungsgewerkschaften sehen kaum Fortschritt

«Den Ankündigungen des Schulgipfels sind noch viel zu wenig Taten gefolgt. Die Mühlen mahlen langsam und so werden die Erwartungen, dass alles von heute auf morgen umgesetzt wird, enttäuscht», sagt Marlis Tepe. Foto: Britta Pedersen/dpa

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Vor zwei Monaten hatte Bundeskanzlerin Merkel das Thema Schule und Corona mit einem Treffen im Kanzleramt zur Chefsache gemacht. Im September folgte ein zweiter «Schulgipfel». Seitdem habe sich zu wenig bewegt, kritisieren Bildungsgewerkschaften.

Zwei Monate nach dem ersten Spitzengespräch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur schnelleren Digitalisierung der Schulen in Corona-Zeiten sehen Bildungsgewerkschaften bisher kaum Fortschritte.

«Den Ankündigungen des Schulgipfels sind noch viel zu wenig Taten gefolgt. Die Mühlen mahlen langsam und so werden die Erwartungen, dass alles von heute auf morgen umgesetzt wird, enttäuscht», sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Verband Bildung und Erziehung rechnet damit, dass noch Monate vergehen, bis sich sichtbar etwas an den Schulen getan hat. «Ich gehe davon aus, dass es noch bis Ende…