Corona-Maßnahmen
„Überflüssig“ und „zu kurz gedacht“: Heftige Kritik an Vorschlag zu längeren Weihnachtsferien

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Schüler und Lehrer müssen sich nach den Herbstferien warm anziehen. Um Ansteckungen mit Corona in der Schule zu vermeiden, soll regelmäßig in relativ kurzen Abständen gelüftet werden. Bei sinkenden Temperaturen wird das zunehmend unangenehm. Lehrervertreter und Bildungspolitiker rufen deshalb zum Anziehen nach dem „Zwiebelprinzip“ auf.   Für die kalten Monate werden jetzt Pullover, Schals und Decken zur Grundausstattung der Schülerinnen und Schüler gehören. Begeistert ist niemand davon, aber es wird wohl kein Weg daran vorbeiführen, wenn man alle 20 Minuten bei Minusgraden lüften muss.  Räume regelmäßig zu lüften, ist eine empfohlene Maßnahme im Kampf gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2. Es wird davon ausgegangen, dass man sich über kleinste Schwebeteilchen, sogenannte Aerosole, die sich über die Atemluft im Raum verteilen, anstecken kann.

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