Coronavirus-Pandemie
Streit um Beherbergungsverbot: Erstes Bundesland macht Rückzieher

Eine Bildmontage nimmt den Streit um das Beherbergungsverbot auf Korn 

© Fotostand / K. Schmitt / Picture Alliance

Sperrstunde, Maskenpflicht, Abstand halten – die Pandemie bringt einiges an Zumutungen mit sich. Da wird der Urlaub zum Lichtblick. Doch für Menschen aus deutschen Corona-Hochburgen ist selbst das schwierig. Die Diskussion um die Reiseregeln tobt.

Um die Beherbergungsverbote vieler Länder für Urlauber aus deutschen Risikogebieten toben heftige Diskussionen. Zahlreiche Politiker fordern eine Rücknahme der erst in der vergangenen Woche vereinbarten Regelung. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet meldeten Gesprächsbedarf dazu für die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch an. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, Kanzlerin Angela Merkel werde sich Argumente aller Seiten anhören. Es handle sich aber um Länderregelungen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn forderte ein einheitliches Vorgehen bei dem Streitthema.

Doch die erste Landeschefin scherte bereits aus und kippte das Beherbergungsverbot. Rheinland-Pfalz verzichtet vorerst auf die geplante Einführung dieser Regelung. Das Beherbergungsverbot werde nicht wie geplant am Dienstag in Kraft treten, weil die bundesweite Debatte „extrem virulent“ sei,…