Aktuelle Ziele reichen nicht
FFF-Studie: Vernichtendes Urteil für Klimaschutz

Laut einer Studie reichen die Maßnahmen in Deutschland nicht aus, um die Erderwärmung zu stoppen. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

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Es ist eine schallende Ohrfeige für die Regierung, die sich beim Klimaschutz international als Vorreiter sieht – und auch auf die junge Bewegung Fridays for Future zugehen will. Eine Studie im Auftrag der Aktivisten sagt: Die Pläne reichen bei weitem nicht aus.

Die Umweltaktivisten von Fridays for Future haben der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Die aktuellen Klimaziele seien nicht vereinbar mit dem Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Klimaschutzbewegung. Es gebe eine «eklatante Lücke», sagte Sebastian Grieme von Fridays for Future am Dienstag in Berlin. «Was für 1,5 Grad nötig wäre, wird momentan völlig ignoriert.»

Dabei war man in der Bundesregierung zuletzt bemüht, auf die Bewegung zuzugehen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) traf sich im August mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg und anderen Aktivisten und nannte die Bekämpfung der Erderwärmung eine globale Herausforderung….