Schrott im All
Deutsche Spitzentechnik soll Unfälle im Weltraum verhindern

Das computergenerierte Bild der European Space Agency zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist. Foto: -/ESA/dpa

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Ausrangierte Satellitenteile, Rückstände von Raketen – der Weltraumschrott nimmt zu. Damit wächst auch die Kollisionsgefahr für funktionierende Satelliten. Das erste in Deutschland gebaute Weltraumüberwachungsradar soll davor warnen.

Unfall im Weltraum? Schon mehr als 900.000 teils kleine Schrottobjekte, Tausende Satelliten sowie Raumfahrzeuge ziehen nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ihre Bahnen.

Die Kollisionsgefahr wächst. Das DLR stellt daher an diesem Dienstag (13.10.) in Koblenz nach eigenen Angaben das «erste in Deutschland entwickelte und gebaute Weltraumüberwachungsradar» vor.

Die Spitzentechnik für 44,5 Millionen Euro soll Weltraumschrott in erdnahen Orbithöhen zwischen 200 und 2000 Kilometern erkennen. Betreiber gefährdeter Satelliten können ihre teuren Objekte dann bremsen oder die Flughöhe verändern. Auch die Internationale Raumstation ISS in rund 400 Kilometern Höhe kann gewarnt werden.