ÖPNV verliert Fahrgäste
Umfrage: Individuelle Mobilität nach Corona gefragter

Ein Lastenrad-Fahrer fährt in Hamburg über die A7, auf der sich vor dem Elbtunnel der Verkehr staut. Foto: Georg Wendt/dpa

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Die Vorliebe fürs eigene Auto schien sich in der «sharing economy» und durch verstopfte Innenstädte schon etwas abzuschwächen. Dann kam das Virus – und die Angst vor Ansteckungen im Gemeinschaftswagen oder Nahverkehr. Wie geht es nach Corona weiter?

Das eigene Auto dürfte laut einer Umfrage auch nach der Corona-Krise für viele Menschen ein bevorzugtes Verkehrsmittel bleiben – Bus und Bahn sowie Sharing-Dienste haben es dagegen schwer.

Die Beratungsfirma PwC Strategy& ermittelte bei einer Befragung von rund 2600 Verbrauchern in Deutschland, den USA und China, dass im Anschluss an die Pandemie-Beschränkungen individuelle Mobilität beim täglichen Weg zur Arbeit an Bedeutung gewinnen wird. So gaben 31 Prozent der Teilnehmer in Deutschland an, dafür ihren Pkw öfter als zuvor nutzen zu wollen. Für 45 Prozent ändert sich demnach nichts, während 24 Prozent den Wagen seltener nehmen wollen.

Auch das Fahrrad (33 Prozent) und Zu-Fuß-Gehen (32 Prozent) werden in Deutschland häufiger als Option für die Zeit nach Corona genannt. Hier…