Die 50 umsatzstärksten amerikanischen Firmen in Deutschland, unter ihnen McDonald’s, Ford oder Amazon, geben dem Wirtschaftsstandort auch in der Coronakrise gute Noten. Laut einer Umfrage der US-Handelskammer in Deutschland (AmCham) bewerten die Firmen die Bundesrepublik mit einer Note von 1,8 – und damit gar besser als ein Jahr zuvor. „Das Vertrauen der Top-50-Unternehmen in die deutsche Wirtschaft ist groß“, sagte Frank Sportolari, Präsident der Kammer.

Grund sind offenbar Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld, ebenso wie der Rettungsschirm für Selbstständige und Mittelständler. Die Hälfte der befragten Firmen hat laut AmCham ihre Investitionen in Deutschland im Zuge der Covid-19-Pandemie konstant gehalten, ein Drittel investierte mehr als zuvor – bei gleichzeitig sinkenden Verkaufszahlen. Für das kommende Jahr erwartet die Mehrheit der US-Firmen wieder steigende Umsätze, 41 Prozent rechnen mit höheren Profiten.

Der Umsatz der 50 größten amerikanischen Unternehmen in Deutschland stieg im Schnitt um 1,8 Prozent und damit weniger stark als im Jahr zuvor. Vor allem die Krise im Maschinenbau sowie dem Automobilsektor habe sich bemerkbar gemacht, so die Handelskammer.

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