Neue, zum Teil unterschiedliche Corona-Regeln und steigende Fallzahlen: Die Corona-Situation in Deutschland wird wieder ernst. Es brauche aber einheitliche Regeln – und auch die Disziplin der Bevölkerung, kommentiert die Presse.

Die Corona-Zahlen steigen. Immer mehr Großstädte und Kreise überschreiten den kritischen Grenzwert. Und mit den steigenden Zahlen kommen mehr und unterschiedliche Regeln: Beherbergungsverbot, Maskenpflicht im öffentlichen Raum, Bußgelder. Deutschland, ein Flickenteppich von Corona-Regeln. Daran wird Kritik laut, auch aus der Politik. Die Forderungen nach einheitlichen und einleuchtenden Regeln werden laut. 

Gleichzeitig ist auch jeder und jede Einzelne gefragt, die sich immer weiter verschärfende Corona-Lage im Land nicht komplett ausarten zu lassen. Die Bevölkerung und wie sie die Regeln einhält, wird ein entscheidendes Kriterium sein, kommentiert die Presse in Deutschland. Die Pressestimmen: 

„Restriktionen müssen sinnvoll und verhältnismäßig sein“

„Süddeutsche Zeitung“: „Es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme vor einem vermutlich harten, von Corona geprägten Winter. Es geht nicht um Lockerungen oder Verschärfungen, sondern um Nachvollziehbarkeit. Was die Verantwortlichen nicht erklären können, sollten sie streichen. Dazu könnte die Idee der Reisebeschränkungen und des Beherbergungsverbots gehören, die viel Aufmerksamkeit auf sich zieht und Unmut auslöst, während es keinen Beleg gibt, dass sie eine eindämmende Wirkung hat. Es ist offenbar nicht nachgewiesen, dass…