Corona: Regelungs-Wust erzürnt Wirtschaftsverbände

Besonders an vereinzelten Beherbungsverboten für Gäste aus innerdeutschen Risikogebieten nehmen Wirtschaftsverbände Anstoß. Foto: Oliver Berg/dpa

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Beherbungsverbote, Sperrstunden, Alkoholverbote: Der Regelungswirrwarr in den Bundesländern wirbelt Ferienplanungen durcheinander. Aus Wirtschaft und Ärzteschaft kommt scharfe Kritik. Auch der Virologe Drosten schaltet sich in die Debatte ein.

Wirtschaftsverbände laufen Sturm gegen das uneinheitliche Vorgehen der Bundesländer bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Besonders an vereinzelten Beherbungsverboten für Gäste aus innerdeutschen Risikogebieten nehmen der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Anstoß. Aber auch aus der Ärzteschaft gibt es Kritik. Der Virologe Christian Drosten hält es derweil für notwendig, dass es bald wieder mehr bundeseinheitliche Regelungen gibt.

In einer Reihe von Bundesländern haben die Herbstferien begonnen. Wer aber aus einem Corona-Hotspot kommt, wird in einigen Bundesländern mit einem Beherbungsverbot belegt. Das trifft etwa viele Berliner, die in den Ferien an die Ostseeküste wollten. In der Hauptstadt wurde am Freitag erneut der für…