Nordrhein-Westfalen
Strahlende Fracht von Deutschland nach Russland: Umweltschützer kritisieren neuen Uran-Transport

Archivfoto: Ein Zug verlässt die Urananreicherungsanlage der Firma Urenco in Gronau. Seit Tagen ist ein neuer Uran-Transport von Nordrhein-Westfalen nach Russland unterwegs. Umweltschützer sind ernsthaft besorgt. 

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Seit Tagen ist ein neuer Uran-Transport von Nordrhein-Westfalen nach Russland unterwegs. Umweltschützer sind ernsthaft besorgt. Doch was sagen die Behörden und die Betreiber dazu?

Diese Fracht aus Deutschland möchten Russlands Umweltschützer am liebsten wieder zurückschicken. Seit Tagen ist ein neuer Atomtransport mit abgereichertem Uran aus Gronau in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg. „Das muss ein Ende haben“, fordert Wladimir Sliwjak von der russischen Organisation Ecodefense. Er befürchtet, dass sein Land zunehmend zu einer Deponie für radioaktive Abfälle aus dem Ausland wird. Während Deutschland nach einem Endlager für Atommüll sucht, warnt Sliwjak davor, dass in Russland „künftige Generationen für Uran-Abfälle mit ihrer Gesundheit zahlen müssen“.

„Das ist für alle Lebewesen in einem Umkreis von bis zu 30 Kilometern eine tödliche Gefahr“

Endstation der gefährlichen Fracht aus Nordrhein-Westfalen sei Nowouralsk nahe der Stadt Jekaterinburg am…