Sozialversicherungsbetrug
Razzien wegen Verdachts auf Schwarzarbeit in Fleischbetrieb

Schweinehälften hängen in Schlachtbetrieb. Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit hat der Zoll Razzien in Fleischbetrieben in drei Städten in Brandenburg und Sachsen durchgeführt. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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Zoll und Bundespolizei haben Räumlichkeiten in Hoyerswerda, Bad Muskau und Cottbus wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit durchsucht. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, in zahlreichen Fällen falsche Angaben bei der Sozialversicherung gemacht zu haben.

Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit hat der Zoll am Freitag Razzien in drei Städten in Brandenburg und Sachsen durchgeführt.

Die Ermittlungen richten sich gegen drei Beschuldigte, die ein Unternehmen in der fleischverarbeitenden Branche betreiben, wie die Staatsanwaltschaft Görlitz und der Zoll in Dresden am Abend mitteilten.

Den Verdächtigen wird demnach vorgeworfen, in zahlreichen Fällen falsche Angaben bei der Sozialversicherung gemacht zu haben. Sie sollen Arbeiter mit zu geringem Entgelt und zu wenig Arbeitsstunden angemeldet haben, so dass den Sozialversicherungen hohe Beiträge vorenthalten wurden. Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einem Schaden von etwa 1,5 Millionen…