Chemiekonzern
BASF schreibt wegen Corona Milliarden ab

Bereits seit einigen Monaten bereitet das Coronavirus dem Chemiekonzern BASF Sorgen. Foto: Uwe Anspach/dpa

© dpa-infocom GmbH

Die Corona-Krise setzt dem Chemiekonzern am Rhein zu – schon im zweiten Quartal hatte das Unternehmen herbe Verluste zu verzeichnen. Wegen geringerer Nachfrage aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie werden nun Milliarden abgeschrieben.

Die Corona-Krise und weitere Belastungen machen dem Chemiekonzern BASF zu schaffen.

Wegen eines Nachfragerückgangs aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie und des Wettbewerbsdrucks bei Basischemikalien müsse das Unternehmen Milliarden abschreiben, teilte das Unternehmen mit. Konkret habe sich ein Wertminderungsbedarf von 2,8 Milliarden Euro ergeben.

Für das dritte Quartal rechnete das Ludwigshafener Unternehmen daher voraussichtlich mit einem Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 2,6 Milliarden Euro. Den negativen Effekt herausgerechnet dürfte aber ein operativer Gewinn von 581 Millionen Euro (Drittes Quartal 2019: 1,056 Mrd Euro) erzielt worden sein, und damit mehr als Analysten im Durchschnitt erwartet hatten.