Automobilindustrie als Stütze
Gesamtmetall: Bekommen die Corona-Krise allmählich in Griff

Ein Schweißer einer Anlagentechnik-Firma schweißt Maschinenteile zusammen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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Die Metall- und Elektroindustrie sieht sich in der Corona-Krise auf einem guten Weg. Ziel ist für den Branchenverband aber nicht das schwache Vorkrisenniveau, sondern das aus dem Jahr 2018. Sorgen bereitet dabei aber weniger die Pandemie.

Trotz der wieder steigenden Infektionszahlen und eines Produktionsdämpfers im September ist die Metall- und Elektrobranche in der Corona-Krise zuversichtlich. «Es macht auf uns den Eindruck, dass wir (…) das Corona-Thema schon in den Griff kriegen», sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander.

«Jetzt stellt sich mehr die Frage des Strukturwandels, was passiert da an Einschlägen für die Wirtschaft?» Voraussetzung für diese Entwicklung sei, dass es in Folge der Pandemie nicht erneut zu Verschärfungen und Einschränkungen für die Wirtschaft komme. Dass diese erneut runtergefahren werde, halte er aber für unwahrscheinlich, sagte Zander.

Vor allem die Automobilindustrie, die zu Beginn der Krise eingebrochen war, hat zuletzt deutlich zugelegt und konnte mit fast…