Groß ist er geworden, dieser Jim Knopf. Fast schon so groß wie sein Freund Lukas der Lokomotivführer. Darsteller Solomon Gordon, der Jim schon im ersten Teil von 2018 verkörperte, hat die Zeit vor den Dreharbeiten für „Jim Knopf und die Wilde 13“ (Kinostart 01. Oktober, Regie: Dennis Gansel) offensichtlich vor allem genutzt, um in die Höhe zu schießen.

Aber dieses Zeugnis von der Unaufhaltsamkeit pubertären Wachstums ist zugleich der letzte Gruß aus der Realität, ehe die Zuschauer mit Jim und Lukas (Henning Baum) in die Märchenwelt von Lummerland, Mandala und Jamballa eintauchen. 

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer auf Abenteuerreise

Und wie schon in „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sind natürlich wieder einige Abenteuer zu bestehen: Während die besiegte böse Drachen-Lehrerin Frau Mahlzahn sich in Mandala in einen Goldenen Drachen der Weisheit verwandelt, wird Jim Knopf zu Hause ungeduldig: Er möchte neue Abenteuer erleben und endlich herausfinden, wo er herkommt und wer seine Eltern sind. Als er und Lukas von König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften den Auftrag bekommen, den Scheinriesen Tur Tur als Leuchtturm anzuwerben, stechen die beiden auf der Lokomotive Emma wieder in See. Die Reise verläuft zunächst friedlich, doch dann entführt die „Wilde 13“ Jims kleine Lokomotive Molly, und Jim und Lukas müssen sich der gefährlichen Piratenbande stellen …

In Lummerland zu Hause: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Das alles ist so fantastisch, wie es klingt, und wurde auch dieses Mal wieder mit aufwendigen Computereffekten in Szene gesetzt, die keinen internationalen Vergleich scheuen müssen. Der erste Teil war mit 25 Millionen Euro Produktionskosten einer der teuersten deutschen Filme überhaupt; dieses Mal war das Budget nach Angaben der Produktionsfirma Warner Bros. etwa 20 Prozent schmaler.

Rassismus-Debatte um „Jim Knopf“

Das Drehbuch hält sich dabei eng an die gleichnamige Romanvorlage von Michael Ende, erschienen…