Warten aufs «Weltauto»
VW will mit ID.4 bis Jahresende E-Flotte ausbauen

Der elektrische Hoffnungsträger ID.3 ist bei den ersten Kunden – nun will Volkswagen auch das Anschlussmodell ID.4 so rasch wie möglich an den Start bringen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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Schon bald nach dem ID.3 kommt der ID.4, so der Plan von Volkswagen zur Erweiterung der Elektro-Strategie. Auch beim Kompakt-SUV steht für den Konzern viel auf dem Spiel. Die Führung hofft, dass der Marktanlauf gelingt – und reibungsloser wird als beim Vorgänger.

Mit dem Elektro-SUV ID.4 soll der milliardenteure Ausbau der E-Mobilität bei Volkswagen noch in diesem Jahr die nächste Etappe erreichen.

Nach dem verzögerten Verkaufsbeginn des ID.3, der die neue Serie reiner E-Autos begründet, kündigte VW-Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter am Donnerstag den Marktstart des Folgemodells «auf jeden Fall bis zum Jahresende» an. Der ID.4 werde außerdem mit allen Software-Funktionen auf die Straße kommen. Beim seit der vergangenen Woche ausgelieferten ID.3 müssen die Kunden noch Updates nachladen.

Beide Modelle sind für den weltgrößten Autokonzern in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung. Angesichts der Klimadebatte, der verschärften CO2-Ziele der EU und…