Bundestag stimmt ab
Beschlüsse gegen Einwegplastik und Retouren-Vernichtung

Wegwerfprodukte, wie Trinkhalme aus Plastik, sollen ab Mitte 2021 nicht mehr verkauft werden dürfen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Die EU hat beschlossen, nun setzt Berlin es um: Ab Mitte 2021 sollen Plastik-Strohhalme, -besteck und andere Wegwerfartikel aus den Läden verschwinden. Der Bundestag soll noch weitere Beschlüsse gegen Müllberge und für Recycling fassen.

Das EU-Verbot bestimmter Einweg-Plastikartikel wie Gabeln, Luftballon-Stäbe oder Strohhalme soll am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden. Die Abgeordneten wollen in der Sitzung weitere Beschlüsse rund um Abfall und Recycling fassen.

Über eine neue «Obhutspflicht» soll der Staat etwa die Möglichkeit bekommen, gegen die Vernichtung zurückgesandter Neuware im Handel vorzugehen. Recycelte Produkte sollen Vorrang haben, wenn die öffentliche Hand einkauft, um einen größeren Absatzmarkt dafür zu schaffen. Die Regelungen müssen dann auch noch vom Bundesrat verabschiedet werden.

Ein Überblick über die Pläne der Koalition, die aller Voraussicht nach vom Bundestag beschlossen werden: