Treffen mit Lukaschenko
Verräterische Körpersprache: Auftritt Putins sorgt für Spekulationen

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Zappelnde Füße, unruhige Hände, unsteter Blick: Bei dem Treffen mit Alexander Lukaschenko zeigte sich Wladimir Putin ungewöhnlich nervös. Nicht zum ersten Mal löst seine Körpersprache Fragen nach seiner mentalen Verfassung aus. 

Am Montag stattete der in Bedrängnis geratene belarussische Diktator Alexander Lukaschenko seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin einen Besuch ab. Für das Treffen verließ der Kreml-Chef sogar seine Residenz in Moskau, in der er die letzten Monate ausgeharrt hat und die im Volk nur noch „der Bunker“ genannt wird. In Sotschi am Schwarzen Meer berieten die beiden über ihre weitere Strategie für Belarus.

Die Ergebnisse dieses Treffens bestätigen alle Prognosen: Russland wird weiterhin Lukaschenko den Rücken stützen und niemand beabsichtigt, irgendwann einen Dialog mit der Opposition zu führen. Außerdem sagte Putin Lukaschenko einen Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar zu. Belarus ist auf massive russische Finanzhilfen angewiesen. 

Mehr als vier Stunden berieten sich die beiden Machthaber hinter verschlossenen Türen. Doch es sind nicht die Ergebnisse, die nun in den russischen…