Kontinuität und Reformen
Suga ist neuer Regierungschef in Japan

Japans neuer starker Mann heißt Yoshihide Suga. Der 71-Jährige tritt die Nachfolge von Shinzo Abe an – und erbt große Herausforderungen. Foto: -/kyodo/dpa

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Japans neuer starker Mann heißt Yoshihide Suga. Der 71-Jährige tritt die Nachfolge von Shinzo Abe an – und erbt große Herausforderungen. Suga gilt als Pragmatiker, der bislang unter dem Radar bereits kleinere Reformen umsetzte. Kann er Japan aus der Krise führen?

Der 71 Jahre alte Yoshihide Suga hat die Nachfolge von Shinzo Abe als japanischer Ministerpräsident angetreten.

Suga wurde erwartungsgemäß mit der Mehrheit seiner regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) und ihres kleinen Koalitionspartners Komeito vom Unterhaus des Parlaments gewählt.

Suga war zuvor Kabinettssekretär und Regierungssprecher unter Abe, der nach einer Rekordamtszeit von fast acht Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Suga will dessen Politik nun fortsetzen und damit für Kontinuität und Stabilität sorgen, den Schwerpunkt aber auf den wirtschaftlichen Reformprozess verlagern.

Suga, der das Image eines…