Donald Trump hat eine ganz eigene Meinung, warum es in vielen Ländern weniger verheerende Brände als zurzeit in Kalifornien gibt. Besonders für Österreich kann sich der US-Präsidenten dabei begeistern: Dort „leben sie im Wald“ und könnten besser mit Bäumen umgehen.

Mindestens 35 Menschen sind bislang durch die großen Brände in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington ums Leben gekommen. Für Donald Trump steht fest, dass in Kalifornien schlechtes Forstmanagement der Grund für die Ausmaße des Feuers ist. Zudem gab er in einem Interview mit seinem Haussender Fox News eine bizarre Erklärung ab, warum es in vielen anderen Ländern nicht zu derartigen Feuern komme.

Österreich zum Beispiel sei ein tolles Vorbild bei der Brandbekämpfung. „Die leben dort im Wald“, es gebe sogar ganze „Wald-Städte“ und noch „explosivere Bäume“ als in Kalifornien. Aber trotzdem würden die Feuer dort niemals wie in Kalifornien außer Kontrolle geraten.

Trump weiß auch warum: „Sie verdünnen den Brennstoff.“ Damit meinte er offenbar Laub oder umgefallene Bäume. Wenn Bäume umkippten, würden sie sehr trocken, „wie ein Streichholz“. Sie „können explodieren“, sagte Trump in dem Interview weiter. „Es ist wirklich Treibstoff für ein Feuer. Also müssen sie etwas dagegen unternehmen.“ Die Kalifornier müssten wie die Europäer Feuerbarrieren schaffen.