Brandkatastrophe von Moria
Opposition rügt Vorstoß zur Aufnahme von Migranten

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Horst Seehofer, Bundesminister für Inneres, Heimat und Bau, unterhalten sich beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Zentralrats der Juden. Merkel und Seehofer sind sich nach Angaben Seehofers im Flüchtlingskompromiss schnell einig gewesen. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Pool/dpa

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Dem Zerwürfnis folgt der Schulterschluss. In der Migrationspolitik gehen Angela Merkel und Horst Seehofer nun in Europa gemeinsam voran. Die Opposition hat trotzdem viel zu kritisieren.

Die Absicht der Bundesregierung, nach der Brandkatastrophe von Moria 1553 zusätzliche Flüchtlinge von fünf griechischen Inseln aufzunehmen, stößt bei der Opposition auf Kritik.

Der Deutsche Städtetag begrüßte hingegen die Verständigung. Auf der Insel Samos brach unterdessen am Dienstagabend in der Nähe eines Flüchtlingslagers ein Feuer aus. Das Lager selbst geriet aber nicht in Gefahr.

Der verheerende Brand im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos hatte mehr als 12.000 Migranten obdachlos gemacht und vor allem in Deutschland eine Debatte über die Aufnahme von Menschen von dort ausgelöst. Union und SPD verständigten sich am Dienstag darauf, 1553…