Die toten Wildschweine seien im Landkreis Oder-Spree entdeckt worden, erklärte das Verbraucherschutzministerium in Potsdam. Demnach liegen die Fundorte im bereits festgelegten gefährdeten Gebiet. Ein Wildschwein sei krank erlegt worden, vier andere seien tot aufgefunden worden. Die Kadaver werden nun im Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit untersucht.

Für Menschen ist die Schweinepest ungefährlich, für Haus- und Wildschweine ist die Seuche tödlich. Landwirte fürchten bei einer Ausbreitung große wirtschaftliche Schäden. Unter anderem China, der größte Bezieher von Schweinefleisch aus Deutschland außerhalb der EU, verhängte bereits einen Importstopp, nachdem in der vergangenen Woche ein erster Fall von Schweinepest aufgetaucht war.

Seit Herbst 2019 waren mehrere Fälle der Tierseuche in Westpolen bekannt geworden. Außerdem wurde sie im Baltikum, in Bulgarien und Rumänien sowie in Belgien nachgewiesen.

fab/ack (rtr, afp)