Sanierung und Betrieb
Autobahngesellschaft: Bauindustrie vermutet holprigen Start

Blick auf die zukünftige Autobahn 14 zwischen Colbitz und Dolle. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

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Zum 1. Januar soll auf deutschen Autobahnen alles besser werden: Unter dem Dach des Bundes soll sich dann die Autobahngesellschaft um Sanierung und Betrieb kümmern. Die Bauindustrie unterstützt den Plan – doch es könnte holprig werden.

Der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, rechnet mit einem holprigen Start der bundeseigenen Autobahngesellschaft im kommenden Jahr.

«Da wird ein neues Unternehmen geschaffen mit bis zu 15.000 Beschäftigten, das von einem auf den anderen Tag zum Laufen kommen muss», sagte er. «Das ist eine Mörderaufgabe, da muss man sich nichts vormachen.» Es bestehe die Gefahr, dass zunächst ein gewisser «Workflow in den Ausschreibungen von neuen Projekten» verloren gehe.

«Die neue Gesellschaft hat natürlich auch einige hoheitliche Aufgaben, wie die ganze Straßenunterhaltung und den Betrieb», sagte Hübner. «Die müssen am 1. Januar in der Lage sein, die Schneepflüge auch fahren zu lassen.»