Projekt «Hera»
Raumfahrtbehörde Esa startet Projekt zur Asteroiden-Abwehr

Die Computersimulation zeigt die Sonde Hera im Anflug auf den Asteroiden Didymoon. Die europäische Raumfahrtbehörde ESA hat den Startschuss für ihre erste Mission zur Asteroiden-Abwehr gegeben. Foto: Mark Fittock OHB/OHB SE/dpa

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Aus dem All droht Gefahr: Einschläge von Gesteinsbrocken können verheerende Folgen haben. Nun plant die Esa ihre erste Mission zur Asteroiden-Abwehr.

Sie trägt den Namen einer griechischen Göttin und soll die Menschheit vor Gefahren aus dem All schützen: Die europäische Raumfahrtbehörde Esa hat in ihrem Kontrollzentrum in Darmstadt den Startschuss für ihre erste Mission zur Asteroiden-Abwehr gegeben.

Zusammen mit dem Satellitenbauer OHB System AG aus Bremen wurden Verträge für das Projekt «Hera» mit einem Volumen von knapp 130 Millionen Euro unterzeichnet. «Hera» soll zusammen mit der Nasa-Sonde «Dart» die Auswirkungen eines Aufpralls auf einen Asteroiden untersuchen, um aus diesem Experiment eine Technik zum Umlenken solcher Gesteinsbrocken im All abzuleiten. «Hera» soll 2024 starten und vom Kontrollzentrum in Darmstadt gesteuert werden.

Bei der Mission soll der Esa zufolge erst die US-Sonde «Dart» 2022 auf den…