Wade Crowfoot, Minister in Kalifornien:
„Ein Punkt, bei dem wir übereinstimmen und der Priorität hat, ist die Pflege der Wälder. Aber wir müssen auch den Klimawandel begreifen und was er für unsere Wälder bedeutet. Und wir wollen mit der Wissenschaft zusammenarbeiten. Wissenschaft wird der Schlüssel sein, denn wenn wir die Wissenschaft ignorieren und unseren Kopf in den Sand stecken und denken, dass es nur um die Pflege der Wälder geht, werden wir es nicht schaffen, die Menschen in Kalifornien zu beschützen.“

Donald Trump:
„Es wird kühler werden. Schauen Sie einfach zu.“

Wade Crowfoot, Minister in Kalifornien:
„Ich wünschte, die Wissenschaft würde Ihnen zustimmen.“

Donald Trump, US-Präsident:
„Ich glaube, die Wissenschaft weiß das auch nicht.“

Der Klimastreit, heruntergebrochen auf einen kurzen Dialog. Auf der einen Seite die Position der Wissenschaft, vertreten vom kalifornischen Minister Wade Crowfoot. Und auf der anderen Seite die Position der Klimawandel-Skeptiker, in Person des US-Präsidenten – ausgerechnet beim Besuch an der Westküste, die seit Wochen von verheerenden Waldbränden geplagt werden.

Dabei gilt unter Wissenschaftlern als sicher, dass der Klimawandel Wetterextreme verschärft, die zu heftigeren Waldbränden beitragen. Auch der demokratische kalifornische Gouverneur Gavin Newsom beschwor Trump förmlich, den Klimawandel ernst zu nehmen.

Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien:
„Die Heftigkeit dieser Feuer, die Trockenheit, mehr als fünf Jahre lang… wir haben 163 Millionen Bäume an die Trockenheit verloren. Etwas ist mit der Grundstruktur der Welt passiert. Und wir vertreten die Perspektive und den Glauben, bei dem wir die Wissenschaft einbeziehen und die Beweislage so selbstverständlich ist, dass der Klimawandel real ist und das Problem verschärft.“

Trumps Weigerung, den Klimawandel auch nur anzuerkennen, ist seit Beginn seiner Amtszeit ein großer Streitpunkt. Vorläufiger Höhepunkt war der Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen.

Durch die…