Donald Trump besucht Waldbrandgebiete +++ Merkel für neues Aufnahmezentrum auf Lesbos +++ Mehrheit im britischen Unterhaus für Johnsons Gesetz +++ Apple stellt Neuheiten vor +++ Die Nachrichtenlage am Dienstag.

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Donald Trump hat die Waldbrandgebiete im Westen der USA besucht und – wie erwartet – in seinen Aussagen den Klimawandel geleugnet. „Es wird wieder kühler werden. Sie werden schon sehen“,  sagte er unter anderem. Sein Gegner im Kampf um das Weiße Haus, Joe Biden, nutzte die Gelegenheit, um Trump massiv anzugreifen. Obwohl der „Westen im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen steht“, verleugne Trump weiter den Klimawandel und dessen „unerbittliche“ Folgen, sagte Biden in Wilmington im Bundesstaat Delaware. Anstatt seine Politik auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu stützen, betätige sich Trump als „Klima-Brandstifter“. „Donald Trumps Leugnen des Klimawandels hat diese Feuer und Rekordfluten und Rekord-Hurrikans wohl nicht verursacht, aber falls er eine zweite Amtszeit bekommt, werden diese höllischen Ereignisse noch häufiger, zerstörerischer und tödlicher werden“, warnte Biden. Mit Blick auf die Waldbrände hat Trump bislang vor allem das örtliche Forstmanagement kritisiert, den Klimawandel erwähnte er nicht.

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