Emirate geben Impfstoff zum Notfallgebrauch für Helfer frei

5.05 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben einen Corona-Impfstoff zur eingeschränkten Notfallverwendung freigegeben. Der Impfstoff werde vorerst „für diejenigen zur Verfügung stehen, die am meisten mit Covid-19-Patienten zu tun haben“, sagte Gesundheitsminister Abdul Rahman Mohammed Al-Owais. Sie seien durch ihre Arbeit am stärksten gefährdet, sich mit dem Virus zu infizieren. „Die Notfallverwendung des Impfstoffs entspricht voll und ganz den Vorschriften und Gesetzen, die eine schnellere Überprüfung der Genehmigungsverfahren ermöglichen“, fügte der Minister hinzu.

Die VAE führen seit Mitte Juli klinische Versuche der Phase III für einen Impfstoff des chinesischen Pharmaunternehmens Sinopharm durch. Die dritte Phase ist die letzte, bevor die Herstellung des Impfstoffes genehmigt wird. Al-Owais sagte, die Endphase der in den VAE durchgeführten Versuche habe gezeigt, dass der Impfstoff „sicher und wirksam ist und zur Bildung von Antikörpern gegen das Virus geführt hat“.

1407 Neuinfektionen in Deutschland

5.03 Uhr: Deutschland verzeichnet 1407 neue positive Coronavirus-Tests binnen 24 Stunden. Damit steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 261.762. Zudem habe es zwölf weitere Todesfälle gegeben. Die Gesamtzahl der Todesfälle beläuft sich nach Angaben des RKI auf 9362.

Gates sieht „winzig kleine Chance“ für Coronaimpfstoff-Zulassung Ende Oktober

5.00 Uhr: Microsoftgründer Bill Gates, der mit der Bill & Melinda Gates Foundation in den vergangenen zehn Jahren mehr als 20 Milliarden US-Dollar in Impfstoffe investiert hat, hält es für möglich, dass schon im kommenden Monat ein Coronaimpfstoff eine Notfallzulassung erhalten könnte. Es bestehe „eine winzig kleine Chance“, dass die Pharmaunternehmen Pfizer und Moderna bis Ende Oktober genug Daten zusammen hätten, um diese für ihre Impfstoffe zu beantragen, so Gates im Gespräch mit…