Corona
Karliczek: Impfstoff für viele erst Mitte nächsten Jahres

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung. Foto: Michael Kappeler/dpa

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An einem Corona-Impfstoff wird mit Hochdruck gearbeitet. Doch Sicherheit hat bei der Entwicklung absolute Priorität. Bis es einen Wirkstoff für alle gibt, dürfte es also noch dauern.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht weiterhin davon aus, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird.

Absolute Priorität habe die Sicherheit. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken, sagte sie am Dienstag in Berlin. «Von dieser Linie werden wir in Deutschland und Europa nicht abweichen.» Nach wie vor müsse man sich darauf einstellen, dass es erst Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für breite Teile der Bevölkerung geben werde.

Neben dem Tübinger Biotechunternehmen Curevac soll die Mainzer Firma Biontech Forschungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe für die Corona-Impfstoffentwicklung erhalten, wie Karliczek am Dienstag mitteilte. Davon sollen 252 Millionen Euro an Curevac gehen. Das war bereits Anfang September bekanntgeworden. Daneben soll Biontech 375 Millionen…