Auf Vorjahresniveau
Studie: Direktvertrieb schlägt sich wacker in Coronakrise

Eine Direktvertrieblerin demonstriert vor ihrem Smartphone für eine virtuelle Tupperparty. Foto: Henning Kaiser/dpa

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Jahrelang lagen «Verkaufspartys» im Trend – in der Wohnung eines Kunden führte ein Vertriebler sein Produkt vor und hoffte auf dicke Bestellungen. Doch die Pandemie würgte dieses Geschäftsmodell zunächst ab. Nun glätten sich Sorgenfalten.

Ob Putzmittel, Hundefutter oder Plastikboxen: Firmen, die ihre Waren direkt an den Kunden verkaufen, haben ihre Geschäftserwartungen in Coronazeiten heruntergeschraubt.

Die Direktvertriebsbranche rechnet aber damit, 2020 den Vorjahresumsatz zumindest halten zu können, wie aus einer Studie der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland (BDD) hervorgeht. 2019 lag der Branchenumsatz bei 18,6 Milliarden Euro. Ursprünglich hatten die Firmen ein Plus von 7 Prozent erwartet. Für die Analyse hatte es zwei Befragungen gegeben – die erste kurz vor dem Corona-Pandemieausbruch und die zweite im Mai und Juni 2020.

Das Nullwachstum wäre ein «respektables Ergebnis», schreibt Studienautor Florian Kraus und verweist auf strenge Verkaufsbeschränkungen in Corona-Zeiten – die…