«Nationale Sicherheit»
USA entziehen mehr als 1000 chinesischen Studenten Visa

Studenten gehen über den Campus der Stanford University (Symbol). Die US-Regierung blockt Visa für bestimmte Studenten und Forscher, um zu verhindern, «dass sie sensible Forschungsergebnisse stehlen». Foto: Ben Margot/AP/dpa

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Der Streit zwischen Peking und Washington spitzt sich zu. Nach Diplomaten geraten nun chinesische Studenten zwischen die Fronten. Die USA bezichtigen einige von ihnen der Spionage.

Die USA haben seit Juni mehr als 1000 chinesischen Studenten aus Gründen der «nationalen Sicherheit» die Einreiseerlaubnis entzogen.

Grundlage sei eine Verfügung von US-Präsident Donald Trump von Ende Mai, teilte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington mit. Damit soll nach amerikanischen Angaben verhindert werden, dass Chinas Militär Studenten in den USA für Industrie- und Forschungsspionage einsetzt. Betroffen sind Studenten in Master-Studiengängen sowie Doktoranden.

Die Sprecherin verwies darauf, dass nur ein kleiner Teil aller chinesischen Studenten in den USA betroffen seien. «Legitime Studenten» seien weiterhin willkommen. Der amtierende Heimatschutzminister Chad Wolf sagte, für bestimmte Studenten und Forscher würden Visa…