Studie
Lebensraum von einer Milliarde Menschen im Jahr 2050 bedroht

Ein Junge sitzt am Sandstrand auf der Fidschi-Insel Kiribati neben Abfällen. Das Institute for Economics and Peace stellt eine Studie zu ökologischen Bedrohungen und Klimaflüchtlingen vor. Foto: Christiane Oelrich/dpa

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Klimawandel, Kriege und andere Krisen werden Prognosen zufolge in den nächsten Jahrzehnten viele Länder der Erde fast unbewohnbar machen. Schon heute wird in Europa heftig über Migration gestritten. Doch die Lage dürfte sich deutlich verschärfen, warnen Experten.

Im Jahr 2050 könnte einer Studie zufolge der Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen auf der Welt bedroht sein.

Klimawandel, Konflikte und Unruhen könnten etliche dieser Menschen dazu drängen, ihre Heimatländer zu verlassen, wie eine Untersuchung des Institute for Economics and Peace prognostiziert, die am Mittwoch in London vorgestellt wurde.

Besonders bedrohte Hotspots sind demnach die afrikanische Sahelzone, weiter südlich liegende afrikanische Staaten wie Angola oder Madagaskar sowie der Nahe Osten von Syrien bis Pakistan. Als größte Bedrohungen sehen die Autoren Stürme und Überflutungen, aber auch Wasserknappheit und eine unsichere Versorgung mit Lebensmitteln. Bei…