Streit um Magenta
Pinkbus muss Farbkonzept ändern – Telekom rügte Missbrauch

Nils Neumann, Art Direktor bei Pinkbus: Das Kölner Fernbusunternehmen muss seine Busse farblich umgestalten, weil ihr bisheriger Farbton zu sehr dem Magenta der Deutschen Telekom ähnelte. Foto: Guido Kirchner/dpa

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Wenn es um ihre Firmenfarbe geht, kennen große Unternehmen keinen Spaß. Das hat auch das Kölner Fernbusunternehmen Pinkbus zu spüren bekommen.

Der Fernbusanbieter Pinkbus muss seine Busse farblich umgestalten, weil ihr bisheriger Farbton zu sehr dem Magenta der Deutschen Telekom ähnelt.

Am Mittwoch begann das Start-up damit, seinen Fahrzeugen ein neues Farbdesign zu verpassen. In Absprache mit der Telekom verwende man für die Busse und den Internetauftritt jetzt eine von Pink ins Lila verlaufende Farbschattierung, sagte Pinkbus-Mitgründer Tino Engelmann.

«Im Fall Pinkbus hat uns das Landgericht Düsseldorf bestätigt, dass eine Verletzung der Farbmarke Magenta vorliegt», sagte ein Telekom-Sprecher. Die Telekom werde über die Farbe Magenta deutlicher und schneller erkannt als etwa über ihr Logo «T». Wenn ein Busunternehmen die Farbe Magenta nutze, erzeuge das «die gleiche Wirkung, als wenn auf den Fahrzeugen „Telekom-Bus“ stehen…