Strauchelnder Tourismuskonzern
Tui ebnet Weg für weitere Corona-Milliardenhilfe

Das Logo des Reiseunternehmens TUI neben einem Reisebüro: Die Touristikbranche gehört zu den am schwersten von der Pandemie getroffenen Wirtschaftszweigen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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Der Reisekonzern Tui ist aufgrund der Corona-Pandemie angeschlagen. Er war das erste Großunternehmen, das zu Beginn der Viruskrise staatliche Unterstützung erhielt. Es dürfte noch mehr werden.

Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat die Voraussetzung für eine weitere staatliche Milliarden-Hilfe zur Überbrückung des coronabedingten Geschäftseinbruchs geschaffen.

Die Inhaber einer Anleihe hätten der Aussetzung einer vertraglichen Bedingung zugestimmt, die eine künftige Verschuldungsbegrenzung vorgesehen habe, teilte der Konzern mit. An die Aussetzung war eine zusätzliche Kreditlinie der Förderbank KfW von rund 1,2 Milliarden Euro gebunden.

Der Tourismuskonzern kämpft wegen der Auswirkungen der Corona-Krise mit tiefroten Zahlen. Um die Krise zu überstehen, hat sich Tui nun Staatshilfen im Umfang von drei Milliarden Euro gesichert. Ein im April gewährter Kredit der KfW über 1,8 Milliarden Euro soll um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt werden. Überdies…